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BILDUNGSSYSTEM


Duales gleichwertiges Hochschulsystem

Die Schweiz verfügt heute über ein duales Hochschulsystem. Die beiden Hochschultypen, universitäre Hochschulen und Fachhochschulen, haben unterschiedliche Merkmale, stehen aber gleichwertig nebeneinander. Die generelle Voraussetzung für die Zulassung zur Hochschulbildung ist eine 12 bis 13-jährige Grundausbildung und ein anerkannter Abschluss auf Sekundarstufe II. Die nachstehende Abbildung zeigt in vereinfachter Form den Aufbau des postprimären Bildungssystems in der Schweiz.
 

 
Universitäre Hochschulen
Die universitären Hochschulen der Schweiz sind entweder kantonale, vom Bund mitfinanzierte Institutionen oder aber Bundeseinrichtungen. Der Zugang zu den Universitäten erfolgt in der Regel über die gymnasiale Maturität. Mit ihrer wissenschaftsorientierten Ausbildung tragen sie die Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
 
Fachhochschulen
Die Fachhochschulen haben mehrheitlich kantonale oder regionale Trägerschaften. Sie  unterstehen der Regelungskompetenz des Bundes (Leistungsauftrag, Akkreditierung) und werden von diesem mitfinanziert. Ihr Leistungsauftrag umfasst neben der Diplomausbildung anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer sowie Weiterbildung. Bewerberinnen und Bewerber für ein Fachhochschulstudium müssen im Besitz einer Berufsmaturität oder einer gymnasialen Maturität mit einschlägiger Berufserfahrung sein. Die Fachhochschulen tragen durch anwendungsorientierte Ausbildung auf wissenschaftlicher Grundlage die Verantwortung für qualifizierten Nachwuchs in der Berufswelt. Sowohl die Studiengänge, welche vergleichsweise straff strukturiert sind, als auch die Diplome sind eidgenössisch anerkannt, die verliehenen Titel gesetzlich geschützt.

Switzerland today has a dual university system.  Both universities and universities of applied sciences have different characteristics, but are of equal status.  The general prerequisite for entrance to university-level education is a 12 to 13-year basic education and a recognized baccalaureate (certificate of completed secondary schooling).  
 
Universities
Swiss universities are either cantonal institutions which are partially financed by the Federal government, or institutions of the Swiss Confederation (Federal Institutes of Technology).  Entrance to the universities is usually by means of a general baccalaureate (Matura).  With their academically oriented courses, these institutions are responsible for fostering and assuring the future of the academic and scientific communities.
 
Universities of applied sciences
The universities of applied sciences are mainly cantonal or regional institutions; however, they are subject to Federal regulations (mission, accreditation) and are partially supported by Federal funds. The mission and function of the universities of applied sciences obliges them, apart from offering degree course programs, to be active in applied research and development, technology and knowledge transfer, as well as in graduate-level education.  Candidates for enrollment in a university of applied sciences must possess a professional baccalaureate (Berufsmatura) or a general baccalaureate (Matura) along with appropriate professional experience.  By providing an application-oriented, scientifically based education, the universities of applied sciences prepare qualified young professionals for entry into the job market.  The courses of study, which are comparatively strictly organized, as well as the degrees conferred, are Federally recognized, and the titles they award are legally protected.
 



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